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Öffentlichkeitsinformation 01/2026

Lubmin, den 13.​01.​2026

Gemeinde Seebad Lubmin

Axel Vogt Bürgermeister Gemeinde Seebad Lubmin

veröffentlicht am 13.01.2026

 

Unsere Kinder und Jugendlichen nutzen vielfach soziale Netzwerke, Chatforen oder Gaming-Plattformen, um sich mit Freunden auszutauschen oder auch um neue Kontakte zu knüpfen. Etwaige Täter profitieren von der Anonymität dieser Plattformen, um gezielt Kinder und Jugendliche zu manipulieren. Nachfolgend finden Sie eine aktuelle Information der Landespolizei M-V mit der Bitte um Aufmerksamkeit. Viele Schulen in M-V teilen diese Information zurzeit mit den Erziehungsberechtigten. 

 

 

Polizei warnt vor massivem psychischen Druck auf Minderjährige in Onlineplattformen - Ermittlungen wegen Aufforderung zu Selbstverletzungen

Pressemitteilung Nr. 6190430 | 05.01.2026  | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock http://www.polizei.mvnet.de

 

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit in Fällen, in denen Jugendliche über Onlineplattformen massiv unter psychischen Druck gesetzt und gezielt zu selbstverletzenden Handlungen aufgefordert werden. 

 

Nach bisherigen Erkenntnissen manipulieren Tatverdächtige ihre Opfer gezielt. Durch Beleidigungen, Drohungen, Nötigungen und psychischen Zwang werden die Jugendlichen dazu gedrängt, den Forderungen der Täter nachzukommen. Der Erstkontakt erfolgt teilweise über Onlinespiele. In der Folge verlagert sich die Kommunikation häufig auf andere Onlineplattformen oder Messenger-Dienste, wo der psychische Druck aufgebaut oder verstärkt wird.

 

Neben den selbst zugefügten körperlichen Verletzungen erleiden die Betroffenen oftmals erhebliche psychische Belastungen. Die Polizei nimmt diese Sachverhalte sehr ernst. Das gezielte Drängen zu Selbstverletzungen stellt eine Straftat dar und wird konsequent verfolgt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sowie zum Schutz der Betroffenen wird auf die Veröffentlichung detaillierter fallbezogener Angaben verzichtet. 

 

Die Polizei appelliert ein eindringlich an Eltern, Erziehungsberechtigte sowie andere Bezugspersonen, aufmerksam zu sein und regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen über deren Onlineaktivitäten, Kontakte und Erlebnisse zu sprechen. Warnsignale - insbesondere Verletzungen oder auffällige Verhaltensänderungen - sollten unbedingt ernst genommen werden. 
 

Betroffene sowie deren Bezugspersonen werden gebeten, sich umgehend an die Polizei zu wenden. Eine frühzeitige Anzeige kann helfen, weitere Taten zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. 

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Bitte helfen Sie mit, unsere Kinder und Jugendlichen vor solchen Gefahren zu schützen!

 

Ihr Axel Vogt / Bürgermeister

 

Bild zur Meldung: Öffentlichkeitsinformation 01/2026