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Historie
Zur Geschichte Lubmins
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Lubmin wurde im 13. Jahrhundert von Bauern gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1271. Der Ort wurde damals „Lubemyn“ genannt. Diese Bezeichnung weist auf die slawischen Wurzeln des Ortes hin. ImJahre 1309 wurde Lubmin durch Herzog Bogislaw IV an das Kloster in Eldena (bei Greifswald) übergeben. Nach dem 30-jährigen Krieg, der weite Landstriche Pommerns verwüstete und entvölkerte, kam Lubmin, wie Pommern auch, unter schwedische Herrschaft. Einige Volksbräuche, die sich bis heute erhalten haben, erinnern an diese Zugehörigkeit. Die schwedische Krone ließ die neu erworbenen Territorien vermessen. Diese schwedischen Landkarten geben einen guten Einblick in die damaligen sozialen Verhältnisse. Im Ergebnis der Befreiungskriege gegen Napoleon kam Lubmin nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses 1815 zu Preußen. Lubmin war zu dieser Zeit ein Bauern- und Fischerdorf. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Lubmin der Badetourismus. 1886 wurde Lubmin auch offiziell ein Seebad. Die Anbindung Lubmins an das Straßennetz 1892/93 und der Bau der Kleinbahn Greifswald – Lubmin – Wolgast 1895 förderten die touristische Entwicklung. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Erholungswesen überwiegend vom Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) organisiert. Das Anfang der 70-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts errichtete Kernkraftwerk „Bruno Leuschner“ in der Lubminer Heide wurde 1990 stillgelegt und rückgebaut. Heute bemüht man sich diesen ehemaligen Industriestandort zu revitalisieren. Lubmin ist heute ein modernes Seebad mit einer gut entwickelten Infrastruktur, einfach ein Ort: Wo man gut leben, gut arbeiten und sich gut erholen kann! |
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